Was uns bewegt

Schlachthofareal

TAF/2019

Am 16. Sep­tem­ber 2019 fand im Rest. Schlacht­hof die öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für Anwoh­nen­de und Gewer­be­trei­ben­de zur zukün­fi­gen Stra­te­gie und Nut­zung deSchlach­hof­area­les statt.

Aus­zug aus Home­page Stadt Zürich

Nutzungsstrategie Schlachthof-Areal

Die Stadt Zürich ist Eigen­tü­me­rin des Schlacht­hof-Are­als zwi­schen Hohl‑, Herdern‑, Bas­ler- und Hard­gut-Stras­se. Das attrak­ti­ve Are­al mit sei­nen denk­mal­ge­schütz­ten Bau­ten wird seit mehr als hun­dert Jah­ren zu gros­sen Tei­len von der Fleisch­wirt­schaft genutzt. Die Miet­ver­trä­ge mit den heu­ti­gen Nut­ze­rin­nen und Nut­zern lau­fen spä­tes­tens im Jahr 2029 aus. Die Stadt will des­halb klä­ren, wie sie das Are­al ab dem Jahr 2030 nut­zen will. Sie erar­bei­tet dazu bis Ende 2020 eine Nut­zungs­stra­te­gie. Die­se Stra­te­gie wird die Basis für die wei­te­ren Pla­nungs­schrit­te bis hin zu einem all­fäl­li­gen Bau­pro­jekt bilden.

Geschichte und aktuelle Nutzung

Im Vor­feld der Ein­ge­mein­dung von 1893 kauf­te die Stadt Zürich an der Stadt­gren­ze zur dama­lig selb­stän­di­gen Gemein­de Alt­stet­ten im Gebiet des Let­zib­achs ein über 17 Hektaren gros­ses Grund­stück, um einen Zen­tral­schlacht­hof zu errich­ten. Nach einer lan­gen Pla­nungs­zeit begann man 1905 mit den Bau­ar­bei­ten. Die Aus­füh­rung des Schlacht­hof­baus erfolg­te unter Auf­sicht des städ­ti­schen Hoch­bau­amts. Als Archi­tek­ten wähl­te der Stadt­rat Gus­tav Albert Uhl­mann aus Mann­heim. Am 1. August 1909 konn­te der neue Schlacht­hof in Betrieb genom­men wer­den. Die Anla­ge kos­te­te schliess­lich 5,85 Mil­lio­nen Fran­ken, 2Millionen mehr als ursprüng­lich ange­nom­men. Die Kos­ten­über­schrei­tung war auf die Bau­teue­rung und vor allem auf die man­geln­de Erfah­rung mit ver­gleich­ba­ren Gross­pro­jek­ten zurück­zu­füh­ren. Zwi­schen 1982 und 1985 wur­de die Anla­ge letzt­mals umfas­send erneuert.

Aktuelle Zonierung / Planungsrechtliche Festlegungen

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Im regio­na­len Richt­plan (Juni 2017) ist das gesam­te Schlacht­hof­are­al als «Arbeits­platz­ge­biet» defi­niert. Arbeits­platz­ge­bie­te die­nen der lang­fris­ti­gen Siche­rung von aus­rei­chend gros­sen, zusam­men­hän­gen­den und gut erschlos­se­nen Flä­chen für Arbeits­nut­zun­gen wie pro­duk­ti­ons­ori­en­tier­te gewerb­lich-indus­tri­el­le Nut­zun­gen, Han­del, Bil­dung, For­schung, Logis­tik, Gütergrossverteiler/innen und Dienst­leis­tun­gen. Der erwähn­te Richt­plan sieht für das Schlacht­hof-Are­al fol­gen­de Haupt­funk­tio­nen vor: «Schlacht­hof, ergän­zend pro­du­zie­ren­des Gewer­be oder öffent­li­che Bau­ten und Anla­gen sowie Frei­raum». In der aktu­el­len Bau- und Zonen­ord­nung der Stadt Zürich liegt das Are­al haupt­säch­lich in der Indus­trie- und Gewer­be­zo­ne I (blau). Nur zwei klei­ne­re Par­zel­len lie­gen in der Wohn­zo­ne 5 (oran­ge, Wohn­an­teil 0 %). Ein Gross­teil der Gebäu­de und der Umge­bung auf dem Are­al steht unter Denkmalschutz.

Das Schlacht­hof-Are­al im Geviert der Herdern‑, Basler‑, Hard­gut- und der Hohl­stras­se umfasst eine Flä­che von rund 58’000 m2 mit dem «Cen­tra­vo-Are­al» bezie­hungs­wei­se 54’600 m2 ohne die­se Parzelle.

Das soge­nann­te «Cen­tra­vo-Are­al» in der nord­west­li­chen Ecke des Schlacht­hof-Are­als ist nicht direk­ter Gegen­stand der Nut­zungs­stra­te­gie. Auf die­sem Are­al plant die Stadt ein Gebäu­de zu erstel­len, das als neue Wache für Schutz & Ret­tung sowie als neu­er Sitz des Stadt­ar­chivs die­nen könnte.

Auftrag

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Der Stadt­rat will die Nut­zung nach 2029 früh­zei­tig klä­ren. Dies erfolgt ab 2019 in vier Schritten:

Schritt 1: Nutzungsstrategie (2 Jahre)

Für die Aus­ar­bei­tung einer Nut­zungs­stra­te­gie gilt es die Poten­zia­le des Are­als und den Bedarf nach stand­ort­ge­bun­de­nen städ­ti­schen Nut­zun­gen zu klä­ren. Nut­zungs­va­ri­an­ten wer­den zur einer Nut­zungs­stra­te­gie ver­dich­tet, wel­che mög­li­che Kon­se­quen­zen bezüg­lich Anpas­sungs­be­darf der Pla­nungs­in­stru­men­te klären.

Schritt 2: Städtebauliches Konzept, Testplanung (3 Jahre)

Für die Erar­bei­tung eines ent­spre­chen­den städ­te­bau­li­chen Kon­zepts eig­net sich aus Erfah­rung eine Test­pla­nung. Am Ende des zwei­ten Schrit­tes liegt ein kon­kre­tes Nut­zungs- und Bebau­ungs­kon­zept vor.

Schritt 3: Planungsrechtliches Verfahren (ca. 2 Jahre)

Erfor­dert das ange­streb­te Nut­zungs- und Bebau­ungs­kon­zept Anpas­sun­gen des Pla­nungs­rechts, muss ein zusätz­li­cher Zeit­be­darf von etwa zwei Jah­ren ein­ge­rech­net werden.

Schritt 4: Wettbewerb und Bauprojekt (ca. 4 Jahre)

Auf Basis des Nut­zungs- und Bebau­ungs­kon­zepts und den pla­nungs­recht­li­chen Vor­ga­ben wird allen­falls ein Wett­be­werbs­ver­fah­ren durchgeführt.

Bis ins Jahr 2029 wird der Schlacht­be­trieb auf dem Are­al fort­ge­führt. Die Fra­ge, ob das Are­al über das Jahr 2029 hin­aus Platz für die Fleisch­wirt­schaft bie­ten kann und soll, ist offen und Gegen­stand der lau­fen­den Erar­bei­tung einer Nut­zungs­stra­te­gie. Der Stadt­rat hat dies­be­züg­lich kei­nen Vor­ent­scheid gefällt.

Nutzungsstrategie

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Vier Phasen der Nutzungsstrategie

Die Nut­zungs­stra­te­gie legt die zukünf­ti­gen Nut­zungs­zie­le für das Schlacht­hof-Are­al fest. Dazu wer­den das Poten­zi­al (Flä­chen) des Are­als sowie der Bedarf an städ­ti­schen Nut­zun­gen (öffent­li­che Bau­ten und Anla­gen) ana­ly­siert. Vari­an­ten mit ver­schie­de­nen Nut­zungs­ka­te­go­rien bil­den die Basis für die Nut­zungs­stra­te­gie. Dabei soll der Gross­teil des Are­als für gewerb­lich-indus­tri­el­le Nut­zung erhal­ten blei­ben. Die Nut­zungs­stra­te­gie zeigt auf, wie auf dem Are­al zusätz­lich ein Mehr­wert für das Quar­tier, zum Bei­spiel durch die Öff­nung des Are­als geschaf­fen wer­den kann. Fer­ner wird das The­ma Zwi­schen­nut­zung mitberücksichtigt.

Bei der Erar­bei­tung der Nut­zungs­stra­te­gie wer­den die Bedürf­nis­se und Ideen der heu­ti­gen Mie­ten­den, des Quar­tiers, des Gewer­bes und wei­te­rer Inter­es­sier­ter ange­hört. Dazu wer­den zu Beginn und am Ende der Nut­zungs­stra­te­gie Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt. Wäh­rend der Erar­bei­tung der Nut­zungs­va­ri­an­ten wer­den Echo­räu­me ver­an­stal­tet, zu denen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der erwähn­ten Grup­pie­run­gen ein­ge­la­den werden.

Foli­en­prä­sen­ta­ti­on

Kasernenareal

Mit dem Abriss des Güter­bahn­hofs und dem Bau des Poli­zei- und Jus­tiz­zen­trums wer­den die Kaser­ne, das Zeug­haus­are­al und die Kaser­nen­wie­se per 2018 frei (zumin­dest theo­re­tisch). Stadt und Kan­ton neh­men dies zum Anlass, sich jetzt schon Gedan­ken zu machen, wie künf­ti­ge Nut­zungs­for­men aus­se­hen kön­nen, damit ein naht- und rei­bungs­lo­ser Über­gang in die Wege gelei­tet wer­den kann. Auch die Bevöl­ke­rung ist auf­ge­ru­fen, sich am Pla­nungs­pro­zess zu beteiligen.

Agen­da des Beteiligungsverfahrens:

6. April 2013  Sam­meln von Ideen und Vor­stel­lun­gen der Bevöl­ke­rung in Work­shops, Tischgesprächen…
15. Juni 2013  Ver­dich­ten der Ergeb­nis­se des 6. Aprils und For­mu­lie­ren gemein­sa­mer Zie­le, die in die Erstel­lung des Mas­ter­pla­nes einfliessen.
19. Sep­tem­ber 2013  Kom­men­tie­ren. Beson­ders wich­ti­ge Punk­te für die Pla­nungs­ar­beit kön­nen noch ein­mal betont werden.
März 2014  Feed­back. Der Mas­ter­plan wird vor­ge­stellt und kann noch ein­mal kom­men­tiert werden.

Der Quar­tier­ver­ein ist mit dabei und wird sich für Belan­ge des Quar­tiers einsetzen.

Wei­te­re Infos:
Imo­bi­lienamt Kt. Zürich zum Kasernenareal
Hoch­bau­de­par­te­ment Stadt Zürich

Die Ortsgeschichtliche Kommission Aussersihl (OGK) ist eine Organisationseinheit des Quartiervereins Aussersihl-Hard, welche selbständig und unabhängig orts- und kulturgeschichtliche Themenkreise bearbeitet. Die OGK hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Quartiergeschichte des Aussersihls ihren Mitbürgern näherzubringen.

Die OGK wurde im Jahr 1997 gegründet. Ein Kreis von damaligen Vorstandsmitgliedern erkannte, dass dieser innerstädtische Bereich einem enormen Druck auf Veränderungen ausgesetzt war. Zahlreiche, landesweit bekannte Einrichtungen der Eisenbahn, die Militärkaserne oder die Sihlpost liegen auf Aussersihler Boden. Sie alle haben ihre Geschichte, ebenso die ehemalige Gemeinde Aussersihl.

Das Aussersihl umfasst die Quartiere Werd, Langstrasse und Hard. Ursprünglich war Aussersihl eine selbständige Gemeinde im Westen von Zürich. 1893 wurde sie eingemeindet und bildet heute den Zürcher Stadtkreis 4. Er setzt sich aus verschiedenen Straßenzügen zusammen. Die Langstrasse ist unbestritten die schweizweit bekannteste „Meile”.

Die Entwicklung des Aussersihls hat eine vielfältige Quartiergeschichte geprägt und diese ist für unser Quartier uns sehr wichtig.

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Aussersihl?

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Zeughäuser

Schulen

Quartierblöcke

Bauen

Verkehr

PJZ Polizei- & Justizzentrum

Baudirektion Kanton Zürich 

Mit dem Bau des Poli­zei- und Jus­tiz­zen­trums (PJZ) auf dem Are­al Güter­bahn­hof in Zürich Aus­ser­sihl-Hard ent­steht ein Kom­pe­tenz­zen­trum für die Bekämp­fung der Kri­mi­na­li­tät. Das PJZ erlaubt die Zusam­men­füh­rung der heu­te auf über 30 Stand­or­te ver­teil­ten Kan­tons­po­li­zei mit den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und dem Poli­zei- und Justizgefängnis.

Info-Ver­an­stal­tung vom 23.5.2013, Zusam­men­fas­sung der Prä­sen­ta­ti­on als pdf-Datei zum Herunterladen.

Auch sehr inter­es­sant: Güter­bahn­hof rel­oa­ded (oder: wie es halt doch nicht dazu kam)


Rosengartentram & Rosengartentunnel


Ein gemeinsames Projekt: Stadt Zürich & Kanton Zürich

Im Gesamt­pro­jekt Rosen­gar­ten­tram & Rosen­gar­ten­tun­nel (2,3 km) sol­len alle Ver­kehrs­trä­ger opti­mal auf­ein­an­der abge­stimmt wer­den. Mit dem Aus­bau des öffent­li­chen Ver­kehrs soll die Gesamt­ka­pa­zi­tät der Rosen­gar­ten­ach­se gestärkt und  gleich­zei­tig der wich­ti­ge Tram-Kno­ten­punkt beim Haupt­bahn­hof ent­las­tet wer­den. Die ganz­heit­li­che Lösung  wird von Stadt und Kan­ton Zürich unter­stützt und soll zu einer merk­li­chen Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät in den angren­zen­den Quar­tie­ren führen. 

Am 25.3.2019 hat der Kan­tons­rat mit einer Mehr­heit von 106:61, trotz ange­brach­ten Beden­ken, dem Antrag Rosen­gar­ten­tun­nel zuge­stimmt. Kri­ti­ker des Vor­ha­bens befürch­ten nun, dass bei der Rea­li­sie­rung des Mil­li­ar­den-Pro­jek­tes den Anwoh­nen­den eine Mehr­be­las­tung statt Ent­las­tung  besche­ren wird. Bereits heu­te wer­den am Rosen­gar­ten täg­lich weit über 50’000 Fahr­ten pro Tag ver­zeich­net. Zukünf­tig wer­den auch ver­schie­de­ne Quar­tie­re durch Abbrü­che von Lie­gen­schaf­ten, infol­ge Umbau des Albis­rie­der­plat­zes (neue Tram­li­ni­en­füh­rung), sowie beim Tun­nel­por­tal in Wip­kin­gen belas­tet und vom Ver­schwin­den von Parks, Grün­flä­chen und Baum­al­leen direkt betrof­fen sein. 

Ein­zel­ne Par­tei­en, Par­la­men­ta­ri­er und Inter­es­sen­grup­pie­run­gen haben gegen die­sen Ent­scheid das Refe­ren­dum ergrif­fen und umge­hend eine Unter­schrif­ten­samm­lung ein­ge­lei­tet. Weni­ge Wochen nach Beginn war das Komi­tee «Rosen­gar­ten­tun­nel NEIN»  am Mitt­woch 15. Mai 2019 in der Lage das Refe­ren­dum, mit über 5000 gül­ti­gen Unter­schrif­ten, der Kan­tons­re­gie­rung zu über­rei­chen. Man rech­net damit, dass die Stimm­be­rech­tig­ten im Novem­ber 2019 an der Urne über das Pro­jekt abstim­men werden. 

Chronologie der Strassenplanung in Zürich von 1960 bis 2032Wie das Pro­vi­so­ri­um Rosengarten/Hardbrücke mit täg­lich über 50’000 Fahr­zeu­gen entstand.
1960Fest­le­gung Natio­nal­stras­sen­netz (inkl. Expresstras­se Ypsi­lon Sihl­hoch­stras­se) durch eid­ge­nös­si­sche Räte.
1972Eröff­nung Pro­vi­siorum West­tan­gen­te mit Hard­brü­cke ohne Fer­tig­stel­lung der Schnell­stras­se Ypsi­lon  (Sihl­hoch­stras­se).
1975Wider­stand des Quar­tiers Wip­kin­gen und Umwelt­ver­bän­de mit der For­de­rung auf Reduk­ti­on des Rosen­gar­ten­stras­se auf zwei Fahrspuren.
1985Eröff­nung Nord­um­fah­rung. Vor­über­ge­hen­de Verkehrsabnahme.
1996Bau­be­ginn West­um­fah­rung inkl. Uetlibergtunnel.
2005Kon­zept «Neue Wege für Zürich» von Kan­ton und Stadt Zürich mit Waid­hal­den­tun­nel bis Toni-Kno­ten (Hoch­schu­le der Küns­te). 4‑spurige Stras­se soll die Lim­mat ange­hängt an den Eisen­bahn­via­dukt der Käfer­berg­lin­lie überqueren.
2007Auf­nah­me des Waid­hal­den­tun­nel mit Unter­que­rung der Lim­mat in Richt­plan durch Kan­tons­rat. Gemäss Regie­rungs­rat ist die­se Vari­an­te wegen des Grund­was­ser­schut­zes nicht bewilligungspflichtig
2009Eröff­nung der West­um­fah­rung und Auf­la­ge des Bun­des­ge­rich­tes für flan­kie­ren­de Mass­nah­men auf West­tan­gen­te süd­lich der Hardbrücke.
2010Initia­ti­ve für Rosen­gar­ten­tram (ohne Ersatz­mass­nah­men für den Stras­sen­ver­kehr) wird von den Stadt­zür­chern abge­lehnt. Ergeb­nis wird nicht als Votum gegen neue Tram­li­nie gewertet.
Etap­pe 1: Tram Zürich-West (2010) Zürich-West ent­wi­ckelt sich noch schnel­ler als die ande­ren Gebie­te der Stadt. Bereits im Jahr 2015 wird die­ses Quar­tier fer­tig gestal­tet sein. 
2012Kan­tons­rat über­weist auf Antrag von Car­men Wal­ker Späh (Kom­mis­si­on für Pla­nung und Bau) eine Moti­on. Regie­rung wird gegen ihren Wil­len ver­bind­lich auf­ge­for­dert, gemein­sam mit der Stadt Zürich eine Kre­dit­vor­la­ge für den Waid­hal­den­tun­nel zu 
Kan­tons­re­gie­rung und Stadt­rat legen gemein­sa­mes Kon­zept für einen Rosen­gar­ten­tun­nel (Irchel bis Hard­brü­cke) und ein Rosen­gar­ten­tram vor. Der Ver­kehr soll für über 1 Mil­li­ar­de Fran­ken von der Rosen­gar­ten­stras­se in einen Tun­nel ver­legt wer­den. Ober­ir­disch könn­te die neue Tram­li­nie das Quar­tier wie­der ver­bin­den. Eine Ver­ein­ba­rung zwi­schen Stadt und Kan­ton Zürich, bezüg­lich Begren­zung des Durch­gangs­ver­keh­res auf max. 56’000 Fahr­zeu­ge pro Tag, wird festgelegt.
Die West­tan­gen­te wird von den Behör­den seit über 40 Jah­ren als Pro­vi­so­ri­um angesehen.
2015Etap­pe 2: Tram Hard­brü­cke (2015)
Damit der öffent­li­che Ver­kehr in Zürich-West noch bes­ser ins Rol­len kommt, soll in einem zwei­ten Aus­bau­schritt die Tram­li­nie 8 über
die heu­ti­ge End­sta­ti­on Hard­platz bis zum Werd­hölz­li ver­län­gert wer­den. Dadurch wird die Anbin­dung an die S‑Bahnstation Hardbrücke
für Zürich-West verbessert.
2016Antrag des Regie­rungs­ra­tes für Pro­jekt Rosen­gar­ten­tram und Rosen­gar­ten­tun­nel in der Stadt Zürich; Erlass eines Spe­zi­al­ge­set­zes und Bewil­li­gung eines Rah­men­kre­dits.   
2018Kan­ton Zürich Richt­plan, Teil­re­vi­si­on 2016; Antrag der Kom­mis­si­on für Ener­gie, Ver­kehr und Umwelt. 
2019Dem Antrag wird vom Kan­tos­rat mit 106:61 zuge­stimmt. Refe­ren­dum wird ergrif­fen und am 15.5.2019 mit über 5000 gül­ti­gen Unter­schrif­ten ein­ge­reicht. Vor­aus­sicht­li­cher Urnen­gang im Novem­ber 2019.
 VBZ Lini­en­kon­zept 2025 
Aus­zug aus dem Pro­to­koll Stadt­rat / GR Nr. 2019228 vom 21. August 2019 & ver­knüpf­te Geschäf­te zu GR Nr. 2019228
 2019Invor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung 18.11.2019 in Wipkingen
Info­ver­an­stal­tung Wip­kin­gen PDF
2020Segen oder Fluch für die betroffenen Quartiere?Rund­gang mit Podi­ums­gäs­ten ent­lang dem Pro­jekt­ge­biet am 11. Janu­ar 2020
Kon­tra­dik­to­ri­sches Podi­um Diens­tag, 14. Janu­ar 2020 zur kan­to­na­len Abstim­mung vom 9. Febru­ar 2020, mit Fokus auf die Aus­wir­kun­gen des Pro­jekts auf die Stadt­krei­se 3, 4 und 5
 
PDF Fly­er Rosen­gar­ten / Visua­lie­rung: © Nightnur­se Images, Zürich
Ver­an­stal­ter:
Quar­tier­ver­ein Aus­ser­sihl-Hard (8004.ch) & Quar­tier­ver­ein Zürich 5 Indus­trie (chreis5.info)  
Städtebau Stammtisch «Rosengarten Zürich» am 22. Januar 2020Ver­an­stal­ter:  HOCHPARTERRE
2020Etap­pe 3: Tramt­an­gen­te Rosengarten
Neue Stre­cken­ab­schnit­te wer­den Milch­buck und Escher-Wyss-Platz, Hard­platz und Albis­rie­der­platz sowie Farb­hof und Her­met­schloo ver­bin­den.
2020Am 9. Febru­ar 2020 haben die Stimm­be­rech­tig­ten des Kan­tons Zürich die Vor­la­ge deut­lich mit über 62 % Nein­stim­men abgelehnt.NZZ Arti­kel vom 9.2.2020Abstim­mungs­er­geb­nis
2025Etap­pe 4: Tramt­an­gen­te Zürich-Süd und Ver­län­ge­rung der Forchbahn.
An Infra­struk­tur wer­den in die­ser vier­ten Bau­etap­pe die Stre­cken Kalk­brei­te – Bahn­hof Wie­di­kon, Schmie­de Wie­di­kon – Lau­be­gg sowie der Aus­bau der Bahn­hof­brü­cke rea­li­siert. 
ab 2032Fahr­zeu­ge fah­ren durch den Rosen­gar­ten­tun­nel und neue Tram­ver­bin­dung schafft die ersehn­te Quartieraufwertung.
  
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Geschichte des Güterbahnhofs

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Fassade1

Die Geschich­te Zürichs ab dem 19. Jahr­hun­dert, und ins­be­son­de­re die Geschich­te Aus­ser­sihls, ist eng an den Güter­bahn­hof geknüpft. Die Geschich­te des Güter­bahn­hofs wie­der­um ist eine Geschich­te von Pio­nier­geist und Mut, von Spe­ku­la­tio­nen und geplatz­ten Träu­men, vom Wachs­tum und der Ent­wick­lung einer Stadt und einer gan­zen Regi­on. Der Güter­bahn­hof war das Tor zur Welt. Waren von aus­ser­halb dräng­ten in die Regi­on, Waren der Regi­on wur­den nach Euro­pa und wei­ter in alle Welt ver­sandt, Waren wur­den ver­la­den, umge­schla­gen, gela­gert, trans­por­tiert. Der Wohl­stand der gedei­hen­den Stadt grün­de­te sich nicht nur auf die zwing­lia­nisch-inspi­rier­te Geschäfts­tüch­tig­keit, son­dern auch auf den Stand­ort­vor­teil, den der gut funk­tio­nie­ren­de Güter­bahn­hof bot.

Aus­ser­sihl ist durch sei­ne güns­ti­ge Lage die Keim­zel­le des Güter­bahn­hofs. Nir­gends sonst hät­te die­ser beson­de­re Ort ent­ste­hen kön­nen. Der Güter­bahn­hof präg­te daher die Geschich­te die­ses Quar­tiers ganz beson­ders: Arbeits­plät­ze waren vor­han­den, die mar­kan­te Archi­tek­tur präg­te das Stadt­bild. Noch heu­te ist die ein­drucks­vol­le Fas­sa­de ein Blick­fang und manch einer wun­dert sich, dass dies kein Palast ist, son­dern „nur“ ein alter Güterbahnhof.

Die fol­gen­de Über­sicht ist zusam­men­ge­fasst aus: 

1897–1997: 100 Jah­re Güter­bahn­hof Zürich. Eine aus­führ­li­che­re Chro­no­lo­gie zum Herunterladen:
Chronologie_Güterbahnhof

Die gebun­de­nen Bro­schü­ren sind lei­der vergriffen…
Bro­schü­re 100 Jah­re GüBhf PDF

Pionierzeit

Ab 1845 wer­den die Eisen­bah­nen zuneh­mend wich­ti­ger, Zum ers­ten Mal ist es mög­lich, Pas­sa­gie­re und Fracht in grös­se­rer Anzahl, schnell und kos­ten­güns­tig über wei­te Stre­cken zu trans­por­tie­ren. Eisen­bahn­ge­sell­schaf­ten wer­den gegrün­det, die neue Tech­nik rückt Men­schen und Orte näher zuein­an­der. 1850 wird eine ers­te offe­ne Güter­ram­pe beim 1847 erbau­ten Zür­cher Bahn­hof ein­ge­rich­tet. Der ers­te eigent­li­che Güter­bahn­hof ent­steht aber erst 1863 auf dem West­ufer der Sihl.

Das Güter­auf­kom­men ver­viel­facht sich (von 8000 Ton­nen im Jahr 1855 auf 200’000 Ton­nen im Jahr 1864). 1874 hat das Güter­auf­kom­men 427’000 Ton­nen erreicht und es wird immer deut­li­cher, dass ein neu­er Güter­bahn­hof erfor­der­lich ist.

1893 wird Aus­ser­sihl im Rah­men der Ers­ten Ein­ge­mein­dung ein poten­ti­el­ler Stand­ort für den neu­en Güterbahnhof.

Projekt und Bau „Neuer Güterbahnhof“

Ein ers­tes Pro­jekt, das auf der Idee Mosers von 1874 basiert, bil­det die Keim­zel­le für den neu­en Güter­bahn­hof. Form und Lage wer­den ent­wor­fen, dis­ku­tiert, ver­wor­fen und über­ar­bei­tet. Schliess­lich einigt man sich auf den Stand­ort Aussersihl.

Für die dama­li­ge Zeit moderns­te Bau­me­tho­den kom­men zum Ein­satz. Eben­so modern und spä­ter welt­weit nach­ge­ahmt ist das Säge­zahn­prin­zip: an den Kopf­bau mit Ver­wal­tung, Zoll­amt und Haupt­ein­gang sind beid­sei­tig die Güter­um­schlags­hal­len ange­hängt. Jede Hal­le ver­fügt über eine eige­ne Ram­pe, die sepa­rat ange­fah­ren wer­den kann. So wer­den unnö­ti­ge War­te­zei­ten vermieden.Im Pro­jekt berück­sich­tigt ist auch die Anbin­dung an das Quar­tier und an den bereits pro­jek­tier­ten Schlacht­hof an der Her­dern­stras­se. Am 24. August 1896 erfolgt der Spa­ten­stich, im Spe­tem­ber 1897 ist der Güter­bahn­hof voll­stän­dig bezugsbereit.

Eini­ge tech­ni­sche Daten des Güterbahnhofs:

  • Im Expe­di­ti­ons­ge­bäu­de sind 126 Ton­nen Eisen verbaut.
  • Die Anla­gen umfas­sen ein Are­al von mehr als 100’000 Qua­drat­me­tern. Dar­auf ste­hen der drei­stö­cki­ge Ver­wal­tungs­trakt (Expe­di­ti­ons­ge­bäu­de), die ca. 400m lan­ge Emp­fangs­hal­le mit 11 Staf­feln à 4 Güter­wa­gen (Kapa­zi­tät inkl. offe­ne Ram­pen: 48 Wagen) sowie die rund 250m lan­ge Ver­sand­hal­le mit 4 Staf­feln à 4 Güter­wa­gen (20 Wagen).
  • Über der Erde ver­dop­pelt sich die nutz­ba­re Flä­che auf rund 15’000 Quadratmeter
  • Unter dem Güter­bahn­hof liegt ein Kel­ler­ge­wöl­be mit mehr als 7’000 Qua­drat­me­tern Lager­flä­che. Die 50 rie­si­gen Holz- und Zement­fäs­ser fas­sen zusam­men mehr als 6’100 Hek­to­li­ter und wer­den direkt aus den in den ober­ir­di­schen Hal­len ste­hen­den Eisen­bahn­wa­gen abge­füllt. Von ins­ge­samt 9,5km Gleis ver­lau­fen gut 500m gedeckt.
  • Im ers­ten vol­len Betriebs­jahr (1898) wer­den 673’000 Ton­nen Güter umge­schla­gen. Tag und Nacht sind mehr als 500 Per­so­nen beschäftigt.
Sägezahnrampe 
Güter­um­schlag mit Pferdewagen 
Fassade 

Die ersten Jahre – Spekulation und Krisen

Das enor­me Kapi­tal, das durch den Güter­bahn­hof nun nur eini­gen weni­gen zugu­te kommt, stösst zuneh­mend auf Kri­tik. Nun wol­len alle am neu­en Wohl­stand teil­ha­ben. 1898 beschliesst das Volk die Ver­staat­li­chung der Eisen­bah­nen, 1901 über­neh­men die neu­ge­grün­de­ten SBB den Güterbahnhof.

Arbei­ter­kampf und die logis­ti­schen Hochs und Tiefs von Krieg und Rezes­si­on prä­gen die nächs­ten Jahr­zehn­te. Im Kriegs­jahr 1916 wird erst­mals die Mil­lio­nen­gren­ze über­schrit­ten: 1’165’000 Ton­nen an Gütern wer­den umge­schla­gen. Der­weil wächst das Quar­tier Aus­ser­sihl um den Güterbahnhof.

Trotz des 2. Welt­kriegs kom­men die SBB an die Gren­zen ihrer Leis­tungs­fä­hig­keit. Der kriegs­be­ding­te Auf­schwung führt auch zu Erwei­te­rungs­bau­ten. Direkt nach Kriegs­en­de erreicht der Güter­ver­kehr einen neu­en Höhe­punkt: Ende des Jah­res sind zeit­wei­se über 1000 Per­so­nen beschäf­tigt, die pro Tag 800 bis 900 Wag­gons be- und entladen.

Nach dem Krieg

In den 50er und 60 Jah­ren fin­den wei­te­re bau­li­che Mass­nah­men statt. Ca. 195253 kom­men die ers­ten Hub­stap­ler zum Ein­satz. In den 60er Jah­ren leben rund 100 ita­lie­ni­sche Gast­ar­bei­ter im SBB-Bara­cken­dorf Her­dern auf engs­tem Raum zusam­men, die meis­ten arbei­ten im Güter­bahn­hof. Die unhalt­ba­ren Wohn­be­din­gun­gen wer­den auch in der ita­lie­ni­schen Zei­tung „L’U­ni­tà“ kri­ti­siert. Das soge­nann­te „Ledi­gen­heim“ ent­steht jen­seits des Gleis­drei­ecks vor dem Güter­bahn­hof (Brau­er­stras­se 118–124). 1961 und 1970 wer­den Rekord­men­gen von je 1’140’000 Ton­nen umge­schla­gen. Trotz­dem zeich­net sich das Ende einer Epo­che ab: Fracht wird zuneh­mend auf die Stras­se ver­legt. Trotz­dem ist sich die Stadt der Bedeu­tung des Bau­werks bewusst: der Güter­bahn­hof Zürich wird 1986 vom Stadt­rat ins „Inven­tar der kunst- und kul­tur­his­to­ri­schen Schutz­ob­jek­te von kom­mu­na­ler Bedeu­tung“ aufgenommen.

Das Ende

Der Güter­bahn­hof ist, räum­lich und archi­tek­to­nisch ver­netzt, ein fes­ter Bestand­teil des Quar­tiers gewor­den. Bis ende 2009 wird er noch von SBB Car­go benutzt. Seit Anfang des Jah­res ist das Zoll­bü­ro auf­ge­ho­ben, der Ver­kehr läuft über den Con­tai­ner­ter­mi­nal Nie­der­glatt. Trotz­dem ist der Güter­bahn­hof nicht gänz­lich ver­waist: eini­ge Fir­men nut­zen die Lager­hal­len noch, der Quar­tier­ver­ein hat sein Lager dort, gele­gent­lich fin­det eine Fei­er, eine Aus­stel­lung, ein spon­ta­ner Anlass statt. Der Dorn­rös­chen­schlaf ist sehr oberflächlich.

2003: Das Stimm­volk bewil­ligt mit 55,7% Mehr­heit einen Bau­kre­dit von 490 Mio. Fr für ein neu­es Poli­zei- und Jus­tiz­zen­trum, für das der Güter­bahn­hof wei­chen soll.
2005: Das Zoll­in­spek­to­rat Zürich bezieht neue Räu­me im Frei­la­ger Albisrieden.
2009: Eine neue Kos­ten­schät­zung ver­an­schlagt die Kos­ten für den Bau auf Fr. 700 Mio. Fr., also 210 Mio. Fr. mehr, als vom Volk bewilligt.

1. August 2009
Unter der Feder­füh­rung des Quar­tier­ver­eins wird bei heis­sem Hoch­som­mer­wet­ter die Bun­des­fei­er auf der Ram­pe gefei­ert. Zwi­schen Grill­wurst, Wein und Musik fragt man sich, ob es wirk­lich nötig ist, den Güter­bahn­hof abzureissen.

13. April 2010
Dank mas­si­ver Abstri­che liegt das geplan­te Kos­ten­dach nun bei 569 Mio. Fr. Das sind „nur“ noch 30 Mio. Fr. mehr, als vom Volk bewil­ligt. Dies soll durch eine rigo­ro­se Ver­zichts­pla­nung erreicht wer­den. Eines der Haupt­zie­le des Pro­jekts, die Ver­ei­ni­gung aller Stel­len unter einem Dach, wird jedoch ver­fehlt, denn die Spe­zi­al­fahn­dung für Schwer­ver­bre­cher, Tei­le der Ver­kehrs­po­li­zei und die Ein­satz­zen­tra­le der Kan­tons­po­li­zei fal­len nun weg. (Tages­an­zei­ger vom 14. April 2010)
Ver­schie­de­ne poli­ti­sche Par­tei­en und Ver­bän­de wie auch der Quar­tier­ver­ein Aus­ser­sihl-Hard, beschlies­sen dar­auf­hin, Wider­stand gegen das Pro­jekt zu leisten.

Die Visi­on: Güter­bahn­hof Reloaded
Das Mani­fest: die Alter­na­ti­ve zum PJZ

29. Juni 2010
Der Kan­tons­rat ent­schei­det sich gegen das PJZ.

04.09.2011
gegen den Ent­scheid des Kan­tons­rat wur­de das Behör­den­re­fe­ren­dum ergrif­fen. Das Stimm­volk ent­schei­det sich für den Bau des PJZ.


Der Abriss

Mit­te 2013 fah­ren die Bau­ma­schi­nen auf. Der Güter­bahn­hof wird dem Erd­bo­den gleichgemacht.
Ab 2024 sol­le das neue Gebäu­de bezugs­be­reit sein. Ter­min- und Kre­dit­über­schrei­tun­gen sind nicht planbar…


Güterbahnhof reloaded

… kein Stein bleibt auf dem anderen…

Trotz unse­rer Bemü­hun­gen exis­tiert der Güter­bahn­hof nicht mehr.

Den­noch wol­len wir die Geschich­te unse­res Kamp­fes für den Erhalt des Güter­bahn­ho­fes nicht archi­vie­ren, son­dern hier ste­hen las­sen – unplug­ged sozu­sa­gen. Sie ist ein Zeit­zeug­nis – eine der vie­len Epi­so­den in der wech­sel­vol­len Geschich­te unse­res Quar­tiers. Und sie ist ein Denk­mal. Mag sein, dass irgend­wann mal jemand wis­sen will, wie es damals hier aus­sah, bevor das PJZ an der Hohl­stras­se stand. Eini­ge Doku­men­te sind online zu fin­den, eini­ges mehr ist in unse­rem Lager.

2009–2010: Der Anstoss

Am 1. August 2009 fei­er­ten wir im Güter­bahn­hof. Wir dekla­rier­ten dies nicht nur als Bun­des­fei­er, son­dern auch als Abschied von unse­rem alten Pracht­bau. Der Ort, eine der alten Lager­hal­len und die Ram­pe, boten einen sehr spe­zi­el­len Rah­men und zeig­ten – wie­der ein­mal – dass der Güter­bahn­hof mehr kann als nur Waren zu lagern und umzuschlagen.

Wir fei­er­ten den Abschied mit einem resi­gnier­ten Lächeln, da wir uns mit der Zer­stö­rung die­ses Kul­tur­guts schon abge­fun­den hatten.

Logo
Das Logo zur Aktion

Es mehr­ten sich jedoch die Stim­men aus der Bevöl­ke­rung, die eben­so wie wir einen Erhalt des Güter­bahn­hofs befürworteten.

Frühsommer 2010: das Manifest

Wir ver­fass­ten ein  Mani­fest, in wel­chem wir unser Anlie­gen illus­trier­ten und ver­sand­ten dies an die Pres­se und an alle Kan­tons­rä­tin­nen und Kansonsräte.

Dies lös­te eini­ges aus:

  • unser Mani­fest dien­te als Arbeits­pa­pier und Diskussionsgrundlage
  • in der Dis­kus­si­on, die dar­auf­hin auf vie­len Ebe­nen ent­stand, wur­de das Ergeb­nis der Abstim­mung von Damals in Fra­ge gestellt: das Pro­jekt von Sei­ner­zeit hat nicht mehr viel mit den Pro­jekt zu tun, da nun zur Debat­te stand. Kos­ten waren nach oben und wider nach untern kor­ri­giert wor­den, das Pro­jekt sel­ber wur­de gestrafft, gekürzt und wie­der gestrafft. Am 29.09.2010 ent­schied sich der Kan­tons­rat gegen das PJZ. Rein juris­tisch wäre das PJZ damit vom Tisch gewe­sen, wie auch im PJZ-Gesetz so vor­ge­se­hen. Ein Behör­den­re­fe­ren­dum sorg­te jedoch dafür, dass am 04.09.2011 erneut über das PJZ am Stand­ort Güter­bahn­hof abge­stimmt wer­den würde.
  • In der Zwi­schen­zeit wur­den etli­che Ver­ei­ne und Inter­es­sen­ge­mein­schaf­ten gegrün­det, die den Erhalt oder die Umnut­zung des Güter­bahn­hofs anstreben.

Am 04.09.2011 ent­schied sich das Stimm­volk gegen den Güterbahnhof!
Mit lei­der nur 45.82% Ja-Stim­men ist der Bau des PJZ an Stel­le «unse­res» Güter­bahn­hofs so gut wie sicher.

Die Krei­se 4 und 5 haben sich mit 56.46% klar gegen den Abriss des Güter­bahn­hofs ausgesprochen.

Wir dan­ken allen, die mit uns für den Erhalt des Güter­bahn­hofs gekämpft, gebangt und gehofft haben. Das gesam­mel­te geschicht­li­che Mate­ri­al zum The­ma, die Bil­der und das Mani­fest wer­den auch wei­ter­hin auf unse­rer Home­page zur Ver­fü­gung ste­hen. Hier­mit wol­len wir nicht nur dem Güter­bahn­hof ein Denk­mal set­zen, son­dern auch einem tur­bu­len­ten Jahr, das zwar hier mit einem her­ben Ver­lust endet, doch vie­le Visio­nen, Dis­kus­sio­nen und span­nen­de Momen­te mit sich brachte.

Wie geht es nun weiter?

Wir blei­ben wei­ter­hin bereit für den Dia­log: sei es mit den SBB und dem Ver­ein Güter­bahn­hof für mög­li­che Zwi­schen­nut­zun­gen, sei es mit den invol­vier­ten Stel­len, wenn es dar­um geht, Bau und Betrieb des PJZ so quar­tier­ver­träg­lich wie mög­lich zu gestalten.

Wir neh­men das Ver­spre­chen, die Kaser­ne bald mög­lichst frei­zu­ge­ben, nicht nur ernst, son­dern wört­lich. Wir erwar­ten kla­re Signa­le von Stadt und Poli­tik, dass das Gelän­de nicht nur frei wird, son­dern auch, dass es im Sin­ne des Quar­tiers und der Men­schen im Quar­tier nutz­bar gemacht wird.

Güterbahnhof reloaded – Das Manifest

Der Güter­bahn­hof ist ein Teil unse­res Quar­tiers: Aus­ser­sihl ist mit ihm zusam­men gewach­sen, ohne ihn wäre der heu­ti­ge Wohl­stand Zürichs nicht denk­bar, Zürich selbst als Stadt eine völ­lig ande­re (oder doch ein klei­nes Pro­vinz­nest?), das Quar­tier hät­te ohne ihn nicht sein Flair. Ein­drück­lich schmiegt sich das impo­san­te Gebäu­de zwi­schen Hohl­stras­se und Gleis­feld, bie­tet einen Blick­fang und bil­det eine Ein­heit mit dem Quar­tier, ohne anzu­ecken oder zu stö­ren. Stadt­ent­wick­lung im reins­ten Sinn, als natür­lich gewach­se­ne Struk­tur, wird hier deutlich.

Wir erhal­ten die­sen Aspekt der Stadt­ent­wick­lung als his­to­ri­sches Doku­ment der Geschich­te unse­rer Regi­on, unse­rer Stadt und unse­res Quartiers.

Der Güter­bahn­hof wur­de sei­ner­zeit den wach­sen­den Bedürf­nis­sen einer zuneh­mend tech­no­lo­gi­sier­ten Welt ent­spre­chend pro­jek­tiert und gebaut. Dies mit den damals moderns­ten Mit­teln. Das Säge­zahn­prin­zip war damals revo­lu­tio­när und wur­de welt­weit kopiert.

Wir hal­ten das Bewusst­sein wach, dass der Güter­bahn­hof in sei­ner Ein­ma­lig­keit und in sei­ner Ein­bin­dung ins Quar­tier sei­ne Daseins­be­rech­ti­gung hat und ein schüt­zens­wer­tes Kul­tur­gut ist. Wir pfle­gen die­ses Kul­tur­gut, indem wir sei­ne Bau­sub­stanz erhal­ten oder wo nötig sanft sanie­ren. Wir gewähr­leis­ten, dass der Kom­plex in sei­ner Gesamt­heit der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wird.

Über ein Jahr­hun­dert defi­nier­te der Güter­bahn­hof das Quar­tier. Sein Ein­fluss auf die Stadt­ent­wick­lung ist nicht weg­zu­leug­nen. Die Abnah­me des Güter­ver­kehrs auf der Schie­ne nahm dem Güter­bahn­hof sei­nen ursprüng­li­chen Sinn. Nichts­des­to­trotz ist die Bau­sub­stanz gut und bie­tet sich für ver­schie­dens­te Nut­zun­gen an.

Wir geben dem Güter­bahn­hof eine neue Auf­ga­be und neue Inhal­te. Neue Nut­zun­gen wer­den durch Bedürf­nis­se aus dem Quar­tier defi­niert, dass das neue Zen­trum so aktiv gestal­tet. Wir las­sen fle­xi­ble und neue Nut­zun­gen zu, so ent­steht Raum für einen Think Tank und ein Kul­tur­zen­trum von über­re­gio­na­ler Bedeu­tung. Auch eine gemein­sa­me Nut­zung von Gelän­de und Gebäu­de mit Poli­zei und Jus­tiz ist bei einer klu­gen Pro­jek­tie­rung denk­bar und möglich.

Das neue Nut­zungs­ge­fäss ist zukunfts­ori­en­tiert, fle­xi­bel, öko­lo­gisch und öko­no­misch. Bereits vor­han­de­ne Infra­struk­tur kann mit wenig Auf­wand ergänzt und auf­ge­wer­tet wer­den. Eine unkom­pli­zier­te Nut­zungs­ver­wal­tung erleich­tert den Zugang für alle Gesell­schafts­schich­ten, Natio­na­li­tä­ten und Alters­grup­pen. Die Anbin­dung an öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ist opti­mal, Erreich­bar­keit ist auch im über­re­gio­na­len Sin­ne gewähr­leis­tet. Begeg­nung wird so ermög­licht, Inte­gra­ti­on geför­dert. Die Auf­wer­tung kann quar­tier­kon­form durch sanf­te Mass­nah­men durch­ge­führt wer­den, ohne hip­pe und über­teu­er­te, gesichts­lo­se Kunst-Architektur.

Wir set­zen uns ein für den Erhalt, die denk­mal­pfle­ge­ri­sche Erhal­tung und die Umnut­zung des Güter­bahn­hofs im Sin­ne eines iden­ti­täts- und inte­gra­ti­ons­för­dern­den Quar­tier­zen­trums. Die Bevöl­ke­rung, in ers­ter Linie die Quar­tier­be­völ­ke­rung, aber auch Nutzer/innen aus Stadt und Regi­on, soll die Räum­lich­kei­ten gra­tis oder zu einem gerin­gen Betrag nut­zen kön­nen. Ziel ist es, einen Treff­punkt zu schaf­fen, der Krea­ti­vi­tät, Kul­tur, Indi­vi­dua­li­tät und Zusam­men­sein unter einem Dach ver­eint. Nicht mehr Waren, son­dern die ideel­len Wer­te mensch­li­chen Bei­sam­men­seins wer­den umge­schla­gen, im- und exportiert.



Mediterrane-Nächte

Stadt- und Gemein­de­rat betrei­ben eine unge­brems­te Libe­ra­li­sie­rung und Kom­mer­zi­ail­sie­rung des öffent­li­chen Raums mit Ihrem Ent­scheid des Pilo­tes zur Ein­füh­rung von Medi­ter­ra­nen Wochen­end­näch­ten mit der Her­aus­schie­bung des Wirt­schafts­schlus­ses von Bou­le­vard-Gas­tro­no­mien und Aussenwirtschaften.

Foto f.tai / 2019

Die Innen­stadt­quar­tie­re wer­den als Wohn­quar­tie­re zuneh­mend in Fra­ge gestellt und für sen­si­ble­re Bevöl­ke­rungs­grup­pen wie Fami­li­en, älte­re Men­schen und Berufs­tä­ti­ge Men­schen wird ihr Wohn­um­feld bald nicht mehr bewohn­bar sein.

Der Ver­such von Medi­ter­ra­nen Wochen­en­den in Zürich wur­den bei der Aus­schrei­bung wie folgt festgelegt:

  • Stadt­krei­se 3, 4, 5 und 9 am 11./12. Juli 2020 und 1./2. August 2020
  • Stadt­krei­se 1, 2 und 8 am 18./19. Juli  und 8./9. August 2020
  • Stadt­krei­se 6, 7, 10, 11 und 12  am 25./26. Juli und 15./16. August 2020

Aus die­sen Grün­den haben sich ver­schie­de­ne Quar­tie­re und wei­te­re Grup­pie­run­gen zur IG Innen­stadt als Wohn­quar­tier ver­ei­nigt um gemein­sam mit allen mit­teln – poli­tisch und juris­tisch der Pro­ble­ma­tik anzu­neh­men und gegen die zuneh­men­de Kom­mer­zia­li­sie­rung, Even­ti­sie­rung und dem Libe­ra­li­sie­rungs­wahn Ein­halt zu gebieten.

Die Medi­en­kon­fe­renz der IG Innen­stadt als Wohn­quar­tier fand am 17.12.2019 um 10 Uhr in der Pre­di­ger­kir­che statt.

Fol­gen­de Unter­la­gen wur­den abgegeben:

Recht­li­che Grundlagen:

Diver­se Medienberichte:

laermgruppe.ch (Platt­form IG Innen­stadt als Wohnquartier)

SRF Zürich Regio­nal 20.7.2020

TA Arti­kel

Nau.ch

20Minuten

Lim­mattaler Zeitung 

SRF

SRF Regio­nal­jour­nal

htr.ch Gas­tro­no­mie

NZZ

Mail-Online / Major­ca + Ibiza 

Stadt- und Gemein­de­rat betrei­ben eine unge­brems­te Libe­ra­li­sie­rung und Kom­mer­zi­ail­sie­rung des öffent­li­chen Raums mit Ihrem Ent­scheid des Pilo­tes zur Ein­füh­rung von Medi­ter­ra­nen Wochen­end­näch­ten mit der Her­aus­schie­bung des Wirt­schafts­schlus­ses von Bou­le­vard-Gas­tro­no­mien und Aussenwirtschaften.

Foto f.tai / 2019

Die Innen­stadt­quar­tie­re wer­den als Wohn­quar­tie­re zuneh­mend in Fra­ge gestellt und für sen­si­ble­re Bevöl­ke­rungs­grup­pen wie Fami­li­en, älte­re Men­schen und Berufs­tä­ti­ge Men­schen wird ihr Wohn­um­feld bald nicht mehr bewohn­bar sein.

Der Ver­such von Medi­ter­ra­nen Wochen­en­den in Zürich wur­den bei der Aus­schrei­bung wie folgt festgelegt:

  • Stadt­krei­se 3, 4, 5 und 9 am 11./12. Juli 2020 und 1./2. August 2020
  • Stadt­krei­se 1, 2 und 8 am 18./19. Juli  und 8./9. August 2020
  • Stadt­krei­se 6, 7, 10, 11 und 12  am 25./26. Juli und 15./16. August 2020

Aus die­sen Grün­den haben sich ver­schie­de­ne Quar­tie­re und wei­te­re Grup­pie­run­gen zur IG Innen­stadt als Wohn­quar­tier ver­ei­nigt um gemein­sam mit allen mit­teln – poli­tisch und juris­tisch der Pro­ble­ma­tik anzu­neh­men und gegen die zuneh­men­de Kom­mer­zia­li­sie­rung, Even­ti­sie­rung und dem Libe­ra­li­sie­rungs­wahn Ein­halt zu gebieten.

Die Medi­en­kon­fe­renz der IG Innen­stadt als Wohn­quar­tier fand am 17.12.2019 um 10 Uhr in der Pre­di­ger­kir­che statt.

Fol­gen­de Unter­la­gen wur­den abgegeben:

Recht­li­che Grundlagen:

Diver­se Medienberichte:

laermgruppe.ch (Platt­form IG Innen­stadt als Wohnquartier)

SRF Zürich Regio­nal 20.7.2020

TA Arti­kel

Nau.ch

20Minuten

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Schnittstelle Stadt-Quartier

Mitwirkungsverfahren zur Schnittstelle Stadt-Quartier


Präsidialdepartement

Gemeinsam für die Quartiere und ihre Bevölkerung 

Das gute Zusam­men­le­ben in den Quar­tie­ren zeich­net die Stadt Zürich aus. Dies ins­be­son­de­re dank der Eigen­in­itia­ti­ve und dem frei­wil­li­gen Enga­ge­ment zahl­rei­cher Men­schen und vie­ler zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen in den Quar­tie­ren und Nach­bar­schaf­ten. Die Stadt­ver­wal­tung begrüsst und unter­stützt die­ses Enga­ge­ment. Sie bezieht die Quar­tie­re bei Vor­ha­ben, die die­se betref­fen, mit ein. Eine gut funk­tio­nie­ren­de Schnitt­stel­le zwi­schen Stadt und Quar­tie­ren ist wichtig.

Orientierung an zunehmender Diversität der Stadt

Die Stadt Zürich ist im Wan­del, die Quar­tie­re wach­sen. Es sind neue Quar­tier­tei­le ent­stan­den, ver­schie­de­ne Quar­tie­re wer­den dich­ter und die Bevöl­ke­rung wird immer viel­fäl­ti­ger. Die Viel­falt nimmt zu und ist eine Qua­li­tät der Stadt. In jün­ge­rer Zeit sind zudem ver­schie­de­ne zusätz­li­che quar­tier­ver­eins­ähn­li­che Orga­ni­sa­tio­nen ent­stan­den. Die Stadt­ver­wal­tung will des­hab ihre Schnitt­stel­le zu den Quar­tie­ren ana­ly­sie­ren und gege­be­nen­falls Opti­mie­run­gen vornehmen.

Transparenter Einbezug aller Interessierten

In einem trans­pa­ren­ten Mit­wir­kungs­ver­fah­ren wer­den zusam­men mit den Quar­tier­ver­ei­nen und wei­te­ren Quar­tier­or­ga­ni­sa­tio­nen sucht die Stadt nach all­fäl­li­gen Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten. Es sol­len eine Aus­le­ge­ord­nung gemacht, Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten iden­ti­fi­ziert und Opti­mie­run­gen erar­bei­tet wer­den. Im Ver­fah­ren wer­den auch die Mög­lich­kei­ten der ePar­ti­zi­pa­ti­on genutzt. Die Infor­ma­ti­on über das Pro­jekt – unter ande­rem auf die­ser Web­site – erfolgt aktiv und regelmässig.

Auslegeordnung und Empfehlungen für die Politik

Die Aus­le­ge­ord­nung, die Dis­kus­si­on und die Erar­bei­tung von Vor­schlä­gen gesche­hen par­ti­zi­pa­tiv und gemein­sam. Das End­ergeb­nis ist offen. Es soll die wach­sen­de und sich wan­deln­de Stadt Zürich und die Viel­falt der Zür­cher Bevöl­ke­rung abbil­den. Auf der Basis der Ergeb­nis­se des Mit­wir­kungs­porz­es­ses wer­den Stadt­rat und Gemein­de­rat ent­schei­den, wel­che all­fäl­li­gen Ände­run­gen an der Schnitt­stel­le zwi­schen Stadt und Quar­tie­ren umge­setzt wer­den. Grund­sätz­lich geht es im Pro­zess nicht um eine Aus­wei­tung der zur Ver­fü­gung ste­hen­den städ­ti­schen Mit­tel und auch nicht um eine Reduk­ti­on, son­dern allen­falls um eine Neu­or­ga­ni­sa­ti­on der Mittelverteilung.

Doku­men­te zum Mit­wir­kungs­ver­fah­ren
Finan­zi­el­le Trans­pa­renz über Sozio­kul­tu­rel­le Ange­bo­te sowie zu städ­ti­schen finan­zi­el­len Mit­teln für die Quar­tie­re von Sozi­al­de­par­te­ment und Prä­si­di­al­de­par­te­ment.

Bericht Mit­wir­kungs­ver­fah­ren

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Literaturnachweis