Lärm und Immissionen

Störend ist nicht der Feierabendverkehr an sich, der durch Party People (meist von Ausserhalb) hervorgerufen wird, die bei uns eine gute Zeit geniessen wollen. Störend sind vielmehr die Excesse: Lärmbelästigungen aller Art in der Nacht, die mit etwas gutem Willen zu vermeiden wären; Aggressionen gegenüber den Anwohnern; Littering und wildes Urinieren. Also alle die Verhaltensweisen, die man im eigenen Quartier sein lässt, weil es die Nachbarn stören könnte. Schlechtes Benehmen in die Innenstadt zu exportieren ist nicht fein!

Ziele der AG Lärm

  • Wir wollen in der Gesellschaft ein Bewusstsein für Toleranz schaffen. Toleranz unsrerseits gegenüber den Besuchern (die ja durch die Ereignisse eher am schwinden ist) und Toleranz der Besucher gegenüber unseren Bedürfnissen (die hoffentlich bald wächst). Wir wollen, auch in den Medien, ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Menschen, die in der Innenstadt wohnen, nicht von vorneherein schuld an der Lärmbelastung haben und dies daher ertragen müssen. Wir wollen erreichen, dass unsere Bedürfnisse ernst genommen werden.
  • Wir wollen den Dialog zwischen Betroffenen, Behörden und Verursachern in diesem Sinne fördern. Dies auch in Zusammenarbeit mit den Quartiervereinen anderer betroffener Innenstadt-Quartiere.
  • Wir wollen der Bevölkerung ein Instrumentarium anbieten, dass es uns ermöglicht, uns auch zu wehren.
  • Wir wollen Tatsachen dokumentieren, indem wir die Meldungen der Anwohner/Innen sammeln und Kontakte knüpfen, aber auch, indem wir regelmässige Lärmmessungen machen.

zusammenhalten….

Wir Kreis-4-ler mussten uns in der Vergangenheit schon öfter gegen Missstände wehren und die Unterstützung der Behörden erkämpfen und wir haben immer kreative Lösungen gefunden, um dies zu bewerkstelligen. Wer kämpft, hat die Chance, etwas zu verändern; wer nicht kämpft, hat schon verloren.

„Aufs Land ziehen, wenn uns der Lärm so sehr stört“, wie so viele verständnislos meinen, ist keine Lösung. Erstens hinkt dieses Nicht-Argument schon von sich aus und zweitens würden alle verlieren. Wir, weil wir uns aus unserem Quartier vertreiben liessen (ich persönlich wäre woanders ziemlich unglücklich), die Stadt, weil die regulierende Wirkung der Anwohner/Innen ausbliebe und sehr viele Nischen entstehen würden, die von unerwünschten Elementen besetzt würden, das Partyvolk, das nicht mehr hierherkäme, weil die Innenstadt unwohnlich und beängstigend würde und die, die hier ihr Geld verdienen: Galeristen, Clubbesitzer, Gastronomen und all die Kreativen….

Wäre doch schade, oder? Und auf Dauer sehr sehr teuer.

Was wir tun können…
Was Sie tun können…
Infos und Links

Die AG Lärm sucht noch Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich bei uns! redaktion@8004.ch